Oswald Hofmann, Abteilungsleiter Dienstrecht und Besoldung

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KURZVORSTELLUNG

Zur Person:

Geboren am 21.April 1955 in München

Abitur 1975 in München

Studium 1975 - 1978 in München

Seit 1980 Vater eines Sohnes

Dienst:

Lehramtsanwärter 1978 – 1981 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

1981 - 1998 Lehrer an der Schule für geistig Behinderte am Heilpädagogischen Centrum Augustinum (jetzt Otto-Steiner-Schule, Förderzentrum geistige Entwicklung) in München – die ersten zwei Jahre im Angestelltenverhältnis – und nach einem Nachqualifikationsstudium ab Februar 1998 als Sonderschullehrer.

Von Februar 2004 bis Juli 2010 dort „Zweiter Sonderschulkonrektor“.

Seit August 2010 Zweiter Sonderschulkonrektor an der Mathilde-Eller-Schule, Förderzentrum geistige Entwicklung, in München.

Personalvertretung:

Seit 1994 Mitglied im Personalrat für Förderschulen und Schulen für Kranke bei der Regierung von Oberbayern, seit 1999 Vorsitzender.

Seit 1998 Vorstandsmitglied im Hauptpersonalrat für die Gruppe der Lehrer an Förderschulen und Schulen für Kranke.

Verbandsarbeit:

1978 Eintritt in den BLLV

Ab 1985 - 1988 Delegierter bei DV und LDV, Mitarbeit in der ABJ auf Bezirks- und Landesebene.

Ab 1988 MLLV-Referent (jetzt: Abteilungsleiter) für Dienstrecht und Besoldung im MLLV, in der ADB des BLLV für Arbeitnehmerangelegenheiten; außerdem seit Jahren für den VBE Mitglied in der Bundestarifkommission des Deutschen Beamtenbundes, sowie Mitglied im Tarifausschuss des BBB.

1993 - 2012 MLLV Rechtsschutzreferent bzw. Abteilungsleiter Recht.

1998-2003 Leiter der Landesfachgruppe Förderschulen.

Sonstiges:

Seit 2004 stellvertretender oberbayerischer Bezirksvorsitzender des „ vds “ (Verband Sonderpädagogik).

Revisor beim Verein „Lernen fördern“, Ortsverband München.

Abteilungs- und Übungsleiter Leichtathletik beim TSV München-Milbertshofen.

LICHT UND SCHATTEN ZUM NEUEN JAHR

Die gute Nachricht: Beförderungsmöglichkeiten ausgeweitet! Für rund 600 Lehrer/innen in A12 + AZ an Grund-, Mittel- und Förderschulen beginnt das Jahr 2017 höchst erfreulich. Mit Wirkung zum 1.Februar werden bzw. wurden sie zu „Studienräten im Grundschuldienst“ oder „Studienräten im Mittelschuldienst“ nach A13 befördert (die Amtsbezeichnungen sind laufbahnbezogen und auch an Förderschulen tätige Lehrer/innen verliehen).

Um die entsprechenden zur Verfügung gestellten Stellen – in Fortführung der Dienstrechtsreform - möglichst vollständig auszuschöpfen, bedurfte es einer hohen Ausdifferenzierung der zugrunde zu legenden Dienstlichen Beurteilungen.

Befördert werden demnach Lehrkräfte in A12+ AZ welche neben der laufbahnrechtlichen Mindestdienstzeit von drei Jahren seit der letzten Beförderung in der Dienstlichen Beurteilung 2014 folgende Prädikate erreicht haben:

  • HQ oder BG
  • UB aber nur wenn der Durchschnitt aus den Bewertungen in den ersten drei Beurteilungskriterien (2.1.1, 2.1.2 und 2.1.3)

2,67 und besser

oder

3,00, wenn zugleich „Zusammenarbeit“ (2.1.4) „BG“ oder HQ oder 3,00, wenn zugleich „Zusammenarbeit“ (2.1.4) „UB“

und

a) „Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft“ (2.2.2) Stufe „BG“

oder HQ

oder

b) „Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft“ (2.2.2) Stufe „UB“

sowie

in der dienstlichen Beurteilung 2010

  • als Lehrer in A12+AZ Gesamtprädikat „UB“ und besser,
  • als Lehrer in A12 Gesamtprädikat „BG“ und besser
  • als Lehrer in A12 Gesamtprädikat „UB“ und eine Dienstzeit von mindestens 26 Jahren (zum 31.10.2016).

Die schlechte Nachricht: Beurlaubungs- und Teilzeitmöglichkeiten für 2017/18 eingeschränkt!

Sowohl an Grund- und Mittelschulen als auch – schon länger – an Förderschulen und Schulen für Kranke ist der Mangel an Lehrkräften bzw. Bewerbern (ausgenommen „Förderlehrer“) so groß, dass dort nicht nur die Begründung für eine arbeitsmarktpolitische Beurlaubung nicht mehr gegeben ist, sondern auch Teilzeit nicht mehr im bisherigen Umfang gewährt werden kann. Zwar ist es gelungen, bei den Einschränkungen der Antragsteilzeit einige Ausnahmen zu erwirken, aber eine arbeitsmarktpolitische Beurlaubung ist ausnahmslos bis auf Weiteres nicht mehr möglich (anders als bisher auch an Förderschulen und Schulen für Kranke) – das betrifft auch die Altersbeurlaubung als Sonderform der arbeitsmarktpolitischen Beurlaubung.

 

Nicht eingeschränkt wird

  • die familienpolitische Beurlaubung und die Elternzeit
  • die familienpolitische Teilzeit und die Teilzeit in Elternzeit
  • die Altersteilzeit

 

Für die Lehrergruppen gelten für die (voraussetzungslose) „Antragsteilzeit“ folgende Mindeststundenzahlen

  • Lehrer/innen an Grund- und Mittelschulen: 21
  • Fachlehrer/innen an Grund-, Mittel- oder Förderschulen: 21
  • Lehrkräfte* an Förderschulen: 20

* Lehrkräfte für Sonderpädagogik sowie Lehrämter Grund-, Mittel- und Volksschule

 

Ausgenommen von diesen Mindestwerten sind

  • Schwerbehinderte
  • Lehrkräfte mit zum Schuljahresbeginn vollendetem 60.Lebensjahr
  • Lehrkräfte, die in den vorausgehenden Jahren nicht mehr als diese Stundenzahlen unterrichtet haben

Für das Freistellungsmodell („Sabbatjahr/e“) gilt die Mindeststundenzahl nur für die „Arbeitsphase“, nicht für die Gesamtarbeitszeit (hier bleibt es bei dem Mindestwert von 50 % für die Gesamtlaufzeit) dieser Sonderform der Antragsteilzeit.

Oswald Hofmann Abteilungsleiter Dienstrecht und Besoldung