MLLV Lehrertag 2020

„Komm, lass uns spielen(d) lernen!“

MLLV Lehrertag 2020 | am 16.05.2020 in der GS Bauhausplatz

Kommen Sie wieder mit uns auf eine bildende Bustour durch unsere Stadt. Nach einer spannenden Keynote im Vorfeld an der GS Bauhausplatz machen unsere drei MLLV Busse Halt an 6 Schulen mit insgesamt 18 Workshops.

Diese beleuchten das Thema des Lehrertags aus vielen unterschiedlichen und interessanten Blickwinkeln.

Im Anschluss genießen wir Livemusik verschiedener Lehrerbands.

Tagesablauf:

  • ab 09:00 Uhr: Ankommen und Einschreibung in Workshoptour bei Kaffee und Kuchen in der GS Bauhausplatz

  • 09:30 – 11:00 Uhr: Eröffnung, Begrüßung und Keynote Dr. Christian Roth:
    • „Past, presence and future of gaming – wie Spiele unser Leben und Lernen verändern“

  • 11:15 – ca. 15:00 Uhr: Workshoptour (Bustouren A/B/C)

  • 15:30 – OPEN END: Food, Drinks und Live-Music mit den Hausbands der MS Blumenau und MS Lehrer-Wirth.

Das Essen ist am Nachmittag kostenlos.

Information: Die Anerkennung als eine die staatliche Lehrerfortbildung ergänzende Maßnahme wird durch die Teilnehmerbestätigung gewährt.

Der Eintritt ist für Mitglieder frei. Nichtmitglieder zahlen 10 €. Referendare und Seminaristen sind von der Eintrittsgebühr befreit (ein Nachweis ist vorzulegen)!

MLLV Keynote-Speaker

Dipl.-Psych. Dr. Christian Roth (Forscher und Dozent an der HKU University of the Arts, Utrecht) Keynote: “Past, presence and future of gaming – Wie Spiele unser Leben und Lernen verändern“ Kurzer Abriss über die Geschichte des Computerspiels; Spiele im Unterricht; Faszination und Unterhaltungserleben von Spielen; Spielen und Lernen; Risiken und Chancen von Spielen, z.B. Spielsucht und Gewalt Ausblick: Zukunft dieses Unterhaltungsmediums Zur Person: "Was macht Spielen so besonders? Sind Computerspiele mehr als nur reine Unterhaltung? Welche Effekte haben digitale Spiele? Wie gestalte ich eine beeindruckende (Lern-) Erfahrung?" Das sind typische Forschungsfragen des Diplompsychologen Dr. Christian Roth. Seit 2004 betreibt er wissenschaftliche Spieleforschung und untersucht das Unterhaltungserleben von digitalen Welten, insbesondere Computerspielen. Er arbeitete an internationalen Projekten, organisiert Veranstaltungen, z.B. das GameCamp Berlin, und publiziert Fachartikel. Seine Forschung umfasst Design und Evaluation von (transformativen) Nutzererfahrungen, Interaktive Geschichten (Interactive Storytelling) und virtuelle Realität. Seit 2016 forscht und unterrichtet Christian Roth in den Niederlanden an der University of the Arts in Utrecht.

Die Lehrertags Bustouren - A, B oder C ... Entscheiden Sie selbst!

BUSTOUR A

GS Bauhausplatz

1. Workshoprunde von 12:00 - 12:50 Uhr

  • Michaela Fellner: Schulhausführung - Lernhauskonzept
  • Dr. Michael Kirch: Rechtschreiben spielerisch
  • Felix Graf Consolati: Wie ich kreative und motorische Fähigkeiten mit dem Smartphone schulen kann

2. Workshoprunde von 13:00 - 13:50 Uhr

  • Prof. Dr. Uta Hauck-Thum: Spielerische Zu- und Umgangsweisen mit analogen und digitalen Medien im Hotspot
  • Christian Gingele: The new Cup Song Klassenmusizieren für Anfänger
  • Dr. Christian Roth: Vertiefung der Inhalte des Hauptvortrag

(ab 14 Uhr Abfahrt zur 2. Schule)

3. Workshoprunde von 14:20 - 15:10 Uhr

MS Eduard-Spranger

  • Stefanie Helgert und Julia Rieger: Spielzeit im Fachunterricht EG
  • Julia Dollinger und Elisabeth Pfaller: Bewegung macht schlau! Spiele für den Unterricht und Schulalltag
  • Ilona Seufert: Klassenmusizieren/Rituale/Musikalische Spiele

Bustour B

MS Lehrer-Wirth

1. Workshoprunde von 12:00 - 12:50 Uhr

  • Bernd Wahl: Schulhausführung
  • Anna-Lena Wagensonner: Die eigene Stimme - einzigartig und unverzichtbar für den Lehrberuf
  • Sven Burger: Kleine Bewegungsspiele für Sport- und Vertretungsstunden

2. Workshoprunde von 13:00 - 13:50 Uhr

  • Walter Nicol: Digitales Musiklernen via App mit Mr Yi: Der digitale Geniestreich, der wirklich funktioniert
  • Sven Burger: Kleine Bewegungsspiele für Sport- und Vertretungsstunden
  • Marcel Isola: Mastertool - ein interaktives Lernprogramm für PC und interaktives Whiteboard

(ab 14 Uhr Abfahrt zur 2. Schule)

3. Workshoprunde von 14:20 - 15:10 Uhr

MS am Inzeller Weg

  • Ludwig Ziesche: Schulhausführung
  • Ann-Katrin Gramling: Kompetenzen im Mathematikunterricht spielerisch fördern
  • Lena Gebhard: Knobelspiele- vielfältiger Einsatz im Unterricht

Bustour C

GS Klenzestr.

1. Workshoprunde von 12:00 - 12:50 Uhr

  • Mariella Piller: Schulhausführung
  • Valentina Hartl und Denisa Bordino: Sozialkompetenztraining im Rahmen der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit
  • Sonja Hoffmann: Lernspiele zur Differenzierung und Förderung im Unterricht - spielend selbst gemacht!

2. Workshoprunde von 13:00 - 13:50 Uhr

  • Valentina Hartl und Denisa Bordino: Sozialkompetenztraining im Rahmen der Schulsozialarbeit/Jugendsozialarbeit
  • Anja Fuchs: It's a match - Schüler/innen und Ausbildungsbetriebe zusammenbringen
  • Birgit Aslane: Kleine warming-up Spiele aus dem Improvisationstheater zur Rhythmisierung des Unterrichts

(ab 14 Uhr Abfahrt zur 2. Schule)

3. Workshoprunde von 14:20 - 15:10 Uhr

Förderzentrum am Westpark

  • Michael Grimm: Ozobot - Mit Robotern spielend das Programmieren lernen
  • Annette Pollmer: Neurophysiologische Entwicklungsförderung
  • Meike Fuchs und Constanze Schmidt: Kommunikative Spiele im Sprachunterricht

MLLV-Praxisbezug

Das Spielen spielt in der kognitiven Entwicklung und nachhaltigen Lernmotivation von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle. Dabei leistet die spielerische Auseinandersetzung mit Lerninhalten einen großen Beitrag zum Wissenstransfer. Gerade in dem Diskurs um kompetenzorientierten Unterricht und LehrplanPLUS sind schüleraktivierende Methoden und Sozialformen grundlegend. Folgt man der Definition des „Spielens“ aus neurobiologischer und kognitionspsychologischer Sichtweise, so bedient das Spielen, die Spielvorbereitung und die Reflexion des Spielens wesentliche Forderungen kompetenzorientierter Schüleraktivität: Regeln werden erkannt, modelliert und angewandt. Erkenntnisse werden gewonnen und finden in Zukunft in anderen Situationen ihre Anwendung. Das Gehirn eines Kindes, eines Jugendlichen und Erwachsenen möchte spielen. Man kann nicht „nicht“ spielen.