Ohne uns geht es nicht - 150 Jahrfeier MLLV

150 Jahre Einsatz für Bildungsgerechtigkeit, Berufszufriedenheit und bessere Bildung. Das bedeutet 150 Jahre Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband. Dies feierte der MLLV am 8. November in der Allerheiligen - Hofkirche. Bewusst entschied sich der Verband für die Feier in der Kirche in der königlichen Residenz Münchens, um Bildung den Stellenwert zu geben, den sie verdient und auch um dem Bezirksverband des BLLV, mit der besonderen Situation Münchens und den vielfältigen Herausforderungen, die Würdigung zu geben, die er verdient.

Zu dem Festakt hatte der MLLV 360 Gäste geladen, darunter hochrangige Vertreter aus Politik und Gesellschaft, Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und die Verbindungslehrkräfte an den Münchner Schulen, den Bindegliedern zwischen MLLV und Schule.

Das Streichquartett der Schülerinnen und Schüler des Pestalozzigymnasiums begrüßte die Gäste mit dem ersten Satz von Wolfgang Mozarts Streichquartett C-Dur KV 156.

Nach der Eröffnung des Festaktes durch die stellvertretenden Vorsitzenden des MLLV, Barbara Mang und Dr. Michael Hoderlein-Rein führte Christian Marek durch die Veranstaltung. Der MLLV - Ehrenvorsitzende präsentierte zunächst einen Film, in dem viele bekannte Gesichter aus Bildung und Politik, unter anderem Dr. Hans-Jochen Vogel, dem MLLV digitale Glückwünsche aussprachen.

„Anwalt derer, die ihnen anvertraut sind“

Erster persönlicher Gratulant war dann Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der es als große persönliche Freude und Ehre bezeichnete dem Verband an diesem Festabend zum 150jährigen Bestehen zu gratulieren. Als promovierter Historiker beschäftigte er sich in seiner Rede vor allem mit der Geschichte der Bildung in Deutschland und somit auch des MLLV. Der Staatsminister erzählte, dass seine Familie in den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts nach München gekommen war. Zu dieser Zeit hat sich die Münchner Lehrerschaft zusammengeschlossen. Der damalige Kultusminister Franz von Greßser wollte ein modernes liberales Schulgesetz auf den Weg bringen, das unter anderen das Thema „Simultanschule“ ermöglichen sollte. Dr. Spaenle kennzeichnete es als einen der zentralen Erfolge des BLLV/MLLV, erreicht zu haben, dass dem Lehrerberuf eine akademische Bildung vorangehen muss. Er betitelte den MLLV als starke berufsständische Vertretung, der seine Erfolge erzielt hat und lobte, dass der Verband immer an demokratische Prinzipien erinnert. „Auch wenn die bildungspolitischen Vorstellungen des MLLV nicht immer mit der dafür zuständigen und verantwortlichen Staatsregierung in Übereinstimmung standen, so war es ein Disput, und das darf ich jetzt selber schon im 10. Amtsjahr sagen, der vom großen gegenseitigen Respekt geprägt war und eine Dialogkultur, die ich mehr als zu schätzen gelernt habe“, betonte Spaenle. Ein hohes Selbstbewusstsein und ein hoher Ethos, der den Beruf der Lehrerinnern und der Lehrer Ausdruck verleiht, machen laut ihm den Verband aus. Bayerns Kultusminister führte weiterhin aus, dass wir uns auch heute dramatischen Veränderungen und großen Herausforderungen gegenüber gestellt sehen, mit der sich die Politik, die Gesellschaft und auch der Münchner Lehrerinnen und Lehrerverband beschäftigen müssen: es kommen viele Menschen zu uns, die die Sprache lernen müssen, es gibt viele Lebensentwürfe durch die auch die Schule neue Aufgaben wahrzunehmen hat und die qualitätsvollen schulischen Angebote für den ganzen Tag müssen ausgebaut werden. Er beendete seine Rede mit den Worten: „Der MLLV ist Anwalt derer die ihnen anvertraut sind. Sie nehmen ihre Aufgabe als Teil des öffentlichen Dienstes sehr ernst und ich wünsche dem Verband, dass er immer eine mahnende und streitbare Stimme als Vertreter der Münchner Lehrerschaft bleibt. Dafür mein herzliches Dankeschön, meinen großen Respekt und wir gratulieren.“

Als nächste Festrednerin sprach Schulbürgermeisterin Christine Strobl. Sie begrüßte zunächst persönlich die zwei Ehrenbürgerinnen der Stadt, die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden Charlotte Knobloch und die ehemalige Bürgermeisterin Frau Dr. Gertraud Burkert. Frau Strobl zitiert den bayrischen Lehrer Hans Rainlein: „Es blickten viele vertrauensvoll nach der Landeshauptstadt hin, ahnten sie doch , dass auch dort in gar mancher Brust der Funke schlummere, der von günstigen Hauche angefacht zur Flamme der Begeisterung für den jungen Verein auflodern müsse.“ Das ist dann auch tatsächlich im Jahr 1867 passiert, heute hat der Verein über 4000 Mitglieder. Die Schulbürgermeisterin meint: „Der Lehrerberuf ist kein Beruf, sondern Berufung. Jeder, der mit Lehrerinnen und Lehrern zu tun hat, der weiß, mit wie viel Engagement und Herzblut dieser Beruf ausgeübt wird. Lehrerinnen und Lehrer leisten Tag für Tag elementare Erziehungsarbeit. Sie vermitteln nicht nur Wissen, sondern sie bilden Kinder ganzheitlich.“ Was die Stadt und den MLLV immer in Verbindung gebracht hat, war ihrer Meinung nach das Thema Bildungsgerechtigkeit. Sie war nicht immer einer Meinung mit dem MLLV, aber dieses Thema sei beiden stets sehr wichtig gewesen. „Wir von der Stadt München haben uns immer bemüht zumindest die Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Bildungsgerechtigkeit zu unterstützen und Bildung für alle zugänglich zu machen“, so Strobl.

Dies sei geschehen durch Schulsozialarbeit, durch bedarfsorientierte Budgetierung, durch zusätzliche Lehrerstunden und durch bauliche Rahmenbedingungen für gute Lehre. Auch in diesen Bereichen war der MLLV stets „ein sehr konstruktiver und kompetenter Ansprechpartner.“ Die SPD-Politikerin führte fort: „Die Stichpunkte der letzten Wochen, die auch in den Medien zu lesen waren, die Reform der Lehrerausbildung, demokratische Bildung und die Überlastung der Schulleitungen durch immer mehr Aufgaben, sind alles Themen, die wir auch in Zukunft weiter diskutieren müssen. Ich bin mir sicher, dass der MLLV in den nächsten Jahrzehnten seinen Beitrag dazu leisten wird uns alle in Bewegung zu halten! Dankeschön für dieses Engagement!“

Historische Gedankensplitter

MLLV in der Zeitmaschine

Die Vorsitzende des MLLVs Waltraud Lučić, entlieh sich für ihre Rede drei Gedankensplitter ihrer Vorgänger: kollegial – kompetent – konstruktiv. Drei Adjektive, die für das Selbstverständnis des Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverbands stehen. Der MLLV - Markenkern. Mit Beispielen zu diesen drei prägnant formulierten Wörtern zeigte die Vorsitzende einen geschichtlichen Abriss auf und belegte den Schriftzug auf dem Kugelschreiber, der auf jedem Platz neben dem Programm lag: MLLV – kollegial – kompetent – konstruktiv (Die Rede der Vorsitzenden finden Sie auf Seite …..)

Vier Historische Blöcke

Christian Marek führte nun durch vier historische Blöcke. Zu Beginn des jeweiligen historischen Blocks blätterte eine Jahreszahl von der Jetzt -Zeit in die Zeit des folgenden, historischen Blocks. MLLV-Vorstandsmitglied Sebastian Waßmann bediente sich bei der Gestaltung der PowerPointPräsentation des technischen Vermögens und seiner künstlerischen Umsetzung. Danke! Der Zeitangabe folgte dann die musikalische Einstimmung. Zeitzeugen und Fotos erzählten dann ihre Geschichten.

Historischer Block - vor 150 Jahren

Zeitmaschine: 2017 à 1867

EDWARD ELGAR. Salut d’amour gehört zu jenen Stücken des britischen Meisters, deren Melodien schier unvergesslich sind. Das 1888 für seine zukünftige Frau Caroline komponierte Werk trat schon früh seinen Siegeszug um die Welt an. Eine Fotoreihe verdeutlichte die Zeichen der Zeit: Alfonschule, Werkstätten aus der Kerschensteiner Zeit (Werkraum, Schmiede, Küche), der Schulweg….

Historischer Block – Nachkriegszeit

Zeitmaschine: 2017 à 1945

JEAN SIBELIUS IMPROMPTU FÜR STREICHORCHESTER Das Impromptu für Streichorchester war lange Zeit unbekannt. Mit dem Erscheinen der Erstausgabe 1986 eroberte sich das Werk rasch seinen Platz neben den anderen Streichorchesterwerken des finnischen Komponisten (1865 – 1957).

Christian Marek betonte, dass der Münchner Lehrerinnen- und Lehrerverband auch bereit ist zu schlimmen Dingen zu stehen, die in der Geschichte des Schulwesens passiert sind und daran zu erinnern. In München hat der ehemalige Stadtschulrat und NSDAP-Mitglied Joseph Bauer einen Schuleinschreibungstag missbraucht um Schulanfänger von der Bekenntnisschule in die nationalsozialistische Einheitsschule abzuwerben. Ein ganz trauriger Punkt, den man nicht vergessen sollte. Im gleichen Atemzug sagte der Moderator des Abends aber auch, dass Lehrkräfte nach dem Krieg großen Anteil daran geleistet haben, dass es wieder vorwärts ging.

Zu dieser Zeit waren auch der BLLV Ehrenpräsident Dr. Albin Dannhäuser und die ehemalige MLLV- Vorsitzende Marianne Baier Schulkinder. Die beiden Ehrengäste erzählten Anekdoten über ihre Schulzeit. Problem zu dieser Zeit war nicht nur die noch erlaubte Prügelstrafe, wofür die Kinder sogar die Ruten schneiden mussten, sondern auch Klassenstärken von 60-80 Kindern, obwohl es zeitgleich tausende arbeitslose Junglehrer gab. Schon damals setzte sich der Verband dafür ein mehr Lehrkräfte einzustellen. In Demonstrationen in München sammelten sie für jeden bayrischen Schüler einen Pfennig ein um die Staatskasse aufzufüllen. „Auch wenn das nicht gereicht hat um genügend Lehrer einzustellen, so habe sich der Kampf doch gelohnt, auch wenn wir noch nicht am Ziel sind“, erklärte Dr. Dannhäuser. Große Zustimmung der Zuhörerinnen und Zuhörer in der Allerheiligenhofkirche bekam der BLLV Ehrenpräsident als er anmahnte, dass Bildungschancen der Kinder immer noch vor allem von der sozialen Herkunft und der Finanzkraft der Eltern abhängen. Albin Dannhäuser erzählt von der Schulspeisung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Besatzungsbehörden gaben eine Schulspeisung für die ausgehungerten Kinder. Meist waren es Suppen, die nach Kakao schmeckten oder Brei. Unverständlich, dass auch in der heutigen Zeit manche Kinder auf das Schulfrühstück angewiesen sind. Daher ist es dringend notwendig, Kinder mit Essen zu versorgen. Die MLLV-Vorsitzende Waltraud Lucic hat 2011 als BLLV-Vizepräsidentin in Bayern das Schulfrühstück „denkbar“ eingeführt. Mit 750 000 Euro jährlich von „Sternstunden“ können 4 553 Schüler aus 109 Einrichtungen aller Schularten und Kindergärten an dem Frühstücksprojekt teilnehmen. 3 Jahre später verspricht der Ministerpräsident in seiner Regierungserklärung das kostenlose Frühstück für bedürftige Kinder. Die BLLV-Kinderhilfe kann jetzt zusätzlich mit 850.000 Euro pro Jahr 70 Schulen in der Oberpfalz in Oberfranken und in München mit dem Schulfrühstück „denkbar“ versorgen.

Marianne Baier berichtete, dass es damals an ihrer Volksschule zwei Eingänge gab, einen für die Buben und einen für die Mädchen. Da ihre Eltern aber sehr fortschrittlich und zudem evangelisch waren, durfte sie die einzige gemischte Klasse mit über 40 Kindern besuchen. „Ich war eine gute Schülerin, deswegen ging es mir auch gut. Aber es gab andere, schwächere Kinder, da wurde zugeschlagen. Zum Beispiel wenn die Hausaufgaben nicht in Ordnung waren“, bemerkte die ehemalige MLLV – Vorsitzende. Bei dem Wort Schulfrühstück erinnert sie sich vor allem an den Geruch der Schulspeisen, die zwar gegessen wurden und satt machten, aber nicht geschmeckt hatten. Als „Ironie des Schicksals“ bezeichnete sie, dass sie in ihrem ersten Lehrerjahr als Lehramtsanwärterin in München die dritte Klasse von dem Lehrer übernommen hatte, der damals ihr alter Grundschullehrer gewesen war. Nur den Stock hat diese Klasse zum Glück nie kennengelernt.

Historischer Block – Jetzt - Zeit

Zeitmaschine: 2017

In den historischen Block der Jetzt - Zeit führte das Streichquartett des Pestalozzigymnasiums MIT Sebastian Schwabs 2. Erstarrung. Zu der Situation an Münchens Schulen befragten Barbara Mang und Dr. Hoderlein-Rein die kommissarische fachliche Leitung des staatlichen Schulamts Beate Eckert-Kalthoff und die Stadtschulrätin Beatrix Zurek. (Das Interview finden Sie auf Seite…)

Historischer Block – Nahe Zukunft

Zeitmaschine: 2017 à 2067

In diesem historischen Block spielten die Schülerinnen und Schüler kein Streichinstrument, sondern ein Theaterstück. Als Zukunftsszenario führten die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule an der Simmernstraße, unter der Leitung von Birgit Dittmer-Glaubig, das selbstverfasste Theaterstück „Das Klassenzimmer in 50 Jahren“ auf. 2067 wird der Unterricht per Videokonferenz durchgeführt. Bögen mit E-Mail Adressen und Web Adressen hängen im Klassenzimmer aus. Die Schüler fragen sich, wer denn nun zum Präsenztag erscheint. Rachid ist mit seinen Eltern in Shanghai und schaltet sich nur zu, wenn er Lust hat und der Professor ist in Honolulu bei einer Programmierschulung. Er meldet sich aber pünktlich und gibt die Matheaufgaben durch. Angelina war am Tag zuvor bei ihrem Großvater. Er hat ihr ein Mathebuch aus seiner Schulzeit im Jahr 2017 mitgegeben. „Da stehen Matheaufgaben drin, so wie in unserem Alphaprogramm, auf Papier und ein Lehrer war immer mit im Klassenzimmer“, erzählt sie den anderen. Und so soll es bleiben.

Das sieht auch die BLLV Präsidentin Simone Fleischmann so, die direkt nach dem Theaterstück in ihrer Rede anmerkte: „Natürlich muss Schule auf den digitalen Wandel und die Bedeutung technischer Erneuerungen reagieren und natürlich wandelt sich mit dem Fortschritt auch das Lehrerbild, aber Lehrkräfte sind unverzichtbar, weil Kinder ihre Persönlichkeit auf der Grundlage einer stabilen, persönlichen Beziehung am besten entwickeln. Die Kinder und ihre Lehrkräfte gehören nun einmal zusammen und nur gemeinsam können sie das erreichen was uns allen am Herzen liegt – die Bildung unserer Zukunft oder anders: die ZUKUNFT BILDEN.“ (Die Rede der BLLV - Präsidentin finden Sie auf Seite …..)

Im Anschluss befragte Waltraud Lucic vier Politiker was aus ihrer jeweiligen Sicht im nächsten Jahrzehnt im Bereich der Münchner Schulen/Bildung geschehen muss.

Georg Eisenreich (CSU, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) weist darauf hin, dass vieles gleich bleiben wird. Es gebe in München besondere Herausforderungen. Bei dem neuen Thema Digitalisierung sei bedeutsam, dass die Pädagogik die Technik bestimmt und nicht andersherum. „Am Ende ist das Wichtigste, dass wir die Lehrerinnen und Lehrer brauchen, als Vorbilder, die sich um die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schülerinnen und Schüler kümmern. Dazu müssen wir uns für Rahmenbedingungen einsetzen“, betonte Eisenreich und verwies auf das Bildungspaket, das die bayrische Staatsregierung beschlossen hat.

Der bildungspolitische Sprecher der SPD und Vorsitzender des Bildungsausschusses Martin Güll ist der Meinung, dass man weg kommen sollte von bloßen Ankündigungen. Kinder bräuchten vernünftige Schulhäuser und gute Lehrer, die die Kinder motivieren und begleiten. Es reiche nicht ein Bildungspaket zu schnüren, man müsse hinschauen wo es wirklich „brennt“. Güll fordert konkrete Hilfe für Lehrkräfte, die mit sozial-emotional schwierigen Kindern in der Klasse allein gelassen werden. Applaus bekam der sozialdemokratische Politiker vor allem mit seiner Forderung die Schulleitungen zu entlasten, die ihre wertvolle Arbeit nicht mehr leisten können, da sie schon bei 150 % Arbeitsbelastung sind.

Margarete Bause (Bundestagsabgeordnete bei Bündnis 90/Die Grünen), die extra von den Sondierungsgesprächen in Berlin angeflogen kam, hebt hervor, wie wichtig Bildung für die Gesellschaft ist. Deswegen müsse man in Bildung investieren. Bei all den Streitereien, die es bei den Sondierungsgesprächen derzeit gebe, so wären sich beim Thema Bildung alle einig. „Und das macht mir Hoffnung. Ich möchte, dass das Kooperationsverbot, das dem Bund verbietet die Kommunen zu unterstützen, aufgehoben wird. Die Kommunen brauchen einfach mehr Geld und dafür werde ich mich in der Koalition stark einsetzen“, pointierte Frau Bause.

„Die letzte Hürde vor dem Buffet“, wie er sich selbst bezeichnete, war Prof. Dr. Michael Piazolo, bildungspolitischer Sprecher der Freien Wähler und Mitglied des Landtages. „Gute Schulen brauchen gute Lehrer. Deswegen muss man auch, und diesen Antrag werden wir morgen stellen, den Lehrerberuf wieder attraktiver gestalten. Ich bin für die Gleichwertigkeit der Schulformen und das bedeutet dann auch gleiche Bezahlung“, so Piazolo. Des Weiteren solle es mehr Beförderungsämter geben und auch über das Stundendeputat bei den Referendaren und auch bei den Lehrern müsse man reden.

Mit den Worten „unsere Lehrerinnen und Lehrer sind nicht nur unersetzlich, sondern heute vielleicht auch unersättlich“ eröffnete Christian Marek im Anschluss das Buffet und die zahlreichen Gäste hatten die Möglichkeit den Abend bei guten Gesprächen ausklingen zu lassen.

Katharina Stein

Das Video zur 150-Jahr-Feier